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Posts mit dem Label "Dürre" werden angezeigt.

Fortdauer der Trockenheit

Die Trockenheit geht weiter ! Hohe bis extrem hohe Waldbrandgefahr ! Staubstürme möglich ! Deutschland befindet sich derzeit zwischen einem hochreichenden Hochdruckgebiet mit Kern bei Norwegen sowie einem Tiefdrucksystem im Südwesten und Süden Europas. Dazwischen stellt sich eine lebhafte Ostströmung ein mit der trockenkalte Luft zu uns gelangt. Dadurch ist es zwar in Deutschland sonnig mit nur wenigen Wolken aber es ist vor allem nach Norden und Osten sehr kühl und nach Süden sehr windig. Dieses ist auf einen erhöhten Druckunterschied an der Südflanke des Hochs zurück zuführen.  Weiterhin sind die Temperaturen in ca. 5.22 km und 1.44 km Höhe dargestellt. Wir sehen etwas höhenkalte Luft über Deutschland und vor allem im Osten und Nordosten Werte um 0 Grad in 1.44 km Höhe. Richtig kalte Luft zeigt sich in Richtung Osteuropa, Ostskandinavien und Russland während eine deutlich wärmere Luftmasse vor allem bei Griechenland zu finden ist mit 15 Grad in 1.44 km Höhe. Durch di...

Trockenheit nimmt zu

Die Trockenheit könnte wieder zu einem Problem werden ! Modellrechnungen vom 16-04-2020 zeigen bis zum 26-04-2020 in Thüringen kaum bis keinen Niederschlag ! Eine sogenannte Luftmassengrenze wird die Wetterlage über Mitteleuropa und somit Deutschland am Wochenende beeinflussen. Die Grafik zeigt den wahrscheinlichen Verlauf der Luftmassengrenze. Dabei wurden verschiedene Ensembleberechnungen ausgewertet. Hierbei zeigt sich für Deutschland einen weiterhin zu trockenen aber auch recht kühlen Osten und Nordosten sowie dem Norden. Hier wird sich besonders ein Hochdruckgebiet bemerkbar machen mit viel Sonnenschein aber auch kalter trockener Luft. Im Süden macht sich ein Tief im Südwesten bemerkbar. Hier wird aus dem Süden und Südosten feuchtwarme bis sehr warme Luft in den Süden und Südwesten geschaufelt. Diese Luftmasse ist zudem instabil geschichtet was die Möglichkeit von Schauern und Gewittern erhöht. Dieses besonders in den Mittelgebirgen. Der genaue Verlauf der Luftmassengrenze ist noc...

Trockenheit wieder ein Thema 10-04-2020

Derzeit wird die Trockenheit in Thüringen wieder ein Thema  Modellrechnung zeigt auch für den April eine eher zu trockene Prognose Weiterhin bleibt die Trockenheit in Thüringen ein Thema. Obwohl der Februar einiges an Nässe brachte war der Winter dich zu warm und zu trocken und auch der Märt und der bisherige April warne / sind zu trocken. Die Grafiken stammen durch das  Helmholtzzentrum für Umweltforschung UFZ . Hier dargestellt ist zum einen der Gesamtboden bis zu einer Tiefe von ca. 1.80 Meter sowie der Oberboden bis zu einer Tiefe von 0.25 Meter und das Pflanzenverfügbare Wasser bis 25 cm Bodentiefe in %. Wir sehen besonders vom Altenburger Land bis Artern , Mühlhausen, der Westteil des Hainich aber auch das Thüringer Becken mit der höchsten Dürrestufe beim Gesamtboden. Auffällig ist aber beim Oberboden das der Thüringer Wald als zu trocken eingezeichnet ist und auch Teile des Eichsfeld und er Rhön sind betroffen jedoch färben sich auch andere Gebiete wieder ins gelbe bis...

Rückblick ! Januar 2020 zu warm und zu trocken !

Der Januar 2020 war deutlich zu trocken und zu warm Der Januar war in ganz Deutschland deutlich zu mild und gehört zu einem der wärmsten Januare seit beginn der Wetteraufzeichungen, Der wärmste aber war der Januar 2007. Hier war es teils mehr als 4 Grad zu warm. Vor allem Süddeutschland und Teile der Mitte waren sogar deutlich zu trocken.  Vor allem der Norden und Nordosten sowie teile Ostdeutschland waren deutlich zu warm.  Wie war es in Thüringen und wie könnte es weiter gehen ? Der Januar 2020 war in ganz Thüringen deutlich zu warm. Dabei war es in einigen Bereichen des Bundeslandes knapp 3 bis 4 , teils sogar 5 Grad zu warm. Selbst die Höhenlagen, wie der Thüringer Wald, die Rhön aber auch Richtung Hainich war es deutlich zu warm. Dabei gab es im Januar sogar Tage an dem die Tageshöchstwerte sogar bei über 10 Grad lagen. Bei der weiteren Prognose bis 2040 zeigt sich eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, das es kontinuierlich wärmer wird. Legend : blau...

Klima ! Februar 2020 erneut zu mild und zu trocken ?

Langfristprognosen deutet auf einen zu milden Februar 2020 Die derzeitigen Berechnungen des amerikanischen Modells der NOAA sowie das europäische Modell ECMWF deuten auf einen zu milden Februar hin. Wir sehen hier die Berechnung der Amerikaner die vor allem das Baltikum sowie Ostsibirien bis Murmansk und Finnland als extrem zu mild rechnen. Aber auch Osteuropa, Mitteleuropa und Südosteuropa könnten zu mild ausfallen. Demnach würde auch ein deutliches Kältereservoir fehlen um uns bei einer bestimmten Druckkonstellation einen deutlichen durchgreifenden Wintereinbruch zu bescheren. In der Analyse stellt sich weiterhin eine eher westlich geprägte Strömung mit Tiefdruck im Norden und Westen sowie Hochdruck besonders im Südwesten.  Das europäische Modell sieht es ähnlich mit einem zu milden Nordosten. Dabei könnte das Baltikum sowie Teile des westlichen Russland deutlich zu mild ausfallen während der Ostatlantibereich womöglich zu kühl ausfallen könnte. Dies könnte ein Hin...

Sommer 2019 über Thüringen zu warm und zu trocken

Zeitreihen zeigen eine Steigerung der Temperaturen bis 2050 Die Grafik zeigt den Defizit des Niederschlags über Thüringen im vergangenen Sommer 2019. Deutlich sieht man einen negativen Wert von -30 bis sogar -50 % des eigentlichen Solls. Über dem westlichen Thüringen ist es mit -10 bis -30 % etwas weniger trocken aber auch hier gab es zu wenig Regen.  Die aktuelle Prognose des Niederschlags in den kommenden Tagen zeigt keine nennenswerte Niederschläge was die derzeitige Dürre vor allem in den tieferen Bodenschichten nicht lindert. Schaut man sich die Grafik des Dürremonitors an so sehen wir im Bereich Thüringen und drum herum vor allem in den tieferen Schichten bis 1.80 Meter Tiefe eine extreme bis aussergewöhnliche Dürre. Nur punktuell ist es noch nicht ganz so schlimm aber dennoch zu trocken. Teilweise zeigt sich aber sogar in den oberen Schichten eine schwere bis extreme Dürre und das trotz der Niederschläge. Grund ist die Art der Niederschläge. Diese wa...

Sommer gibt sich noch nicht geschlagen

Nochmals sehr warmes bis heisses Sommerwetter in Sicht ! Die Spatzen haben es ja schon vom Dach gepfiffen, der Sommer will es nochmal wissen. Derzeit liegt Deutschland unter Hochdruckeinfluss. Dieses Hochdruckgebiet verlagert sich nordostwärts und macht über seine Südflanke den Weg frei für kontinentale Warmluft. Dabei können die Temperaturen Tag für Tag ansteigen und die Luftmasse ist teils recht trocken. Dieses kann sich dann besonders im Osten und Nordosten auf die Waldbrandgefahr auswirken. Die Modelle rechnen nach und nach Temperaturen von 25 bis 30 teils sogar leicht über 30 Grad. Eine extreme Hitzewelle wird es aber nicht geben. Fraglich ist noch, wie lange sich diese hochsommerliche Periode hält. Nach derzeitigem Stand könnte es über mehrere Tage gehen.  Sogar die Nächte werden wieder deutlich wärmer. Allerdings wirkt sich die Wetterlage auch auf die kommende Niederschlagsbilanz aus denn einiger Orts wird es wieder recht trocken werden. Fazit : Es wird wieder...

Trockenheit noch nicht vorbei

Dürremonitor zeigt weiterhin viel zu wenig Bodenfeuchte Wie der deutsche Wetterdienst bekannt gegeben hat ist die Trockenheit, trotz der Regenfälle der vergangenen Tage, noch nicht beendet. Durch die Regenfälle könnte man glatt den Eindruck bekommen, das die Trockenheit gelindert bzw. beendet ist. Dieses ist jedoch bei weitem nicht so. Anhand der Grafik des Dürremonitors sieht man besonders in den tieferen Bodenschichten bis 1.80 Meter Tiefe vielfach eine große Trockenheit im Bereich einer aussergewöhnlichen Dürre. Das dekt sich auch mit den Agraranalysen des deutschen Wetterdienstes, so der DWD. So ist teilweise besonders im Osten die Waldbrandgefahr hoch und Landwirte beklagen Ernteausfälle und Futtermittelknappheit. Aus den Städten und Wäldern mehren sich die Berichte von zunehmenden Baumsterben. Die Wetterstationen haben vor allem im Norden und Osten deutlich zu wenig bis sogar kaum Niederschlag zu verzeichnen. Potsdam hat es bislang auf 0.6 mm seit Monatsbeginn ...