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Rückblick ! Januar 2020 zu warm und zu trocken !

Der Januar 2020 war deutlich zu trocken und zu warm

Der Januar war in ganz Deutschland deutlich zu mild und gehört zu einem der wärmsten Januare seit beginn der Wetteraufzeichungen, Der wärmste aber war der Januar 2007. Hier war es teils mehr als 4 Grad zu warm. Vor allem Süddeutschland und Teile der Mitte waren sogar deutlich zu trocken. 

Vor allem der Norden und Nordosten sowie teile Ostdeutschland waren deutlich zu warm. 

Wie war es in Thüringen und wie könnte es weiter gehen ?

Der Januar 2020 war in ganz Thüringen deutlich zu warm. Dabei war es in einigen Bereichen des Bundeslandes knapp 3 bis 4 , teils sogar 5 Grad zu warm. Selbst die Höhenlagen, wie der Thüringer Wald, die Rhön aber auch Richtung Hainich war es deutlich zu warm. Dabei gab es im Januar sogar Tage an dem die Tageshöchstwerte sogar bei über 10 Grad lagen.

Bei der weiteren Prognose bis 2040 zeigt sich eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, das es kontinuierlich wärmer wird.

Legend : blaue Linie = Mittelwert
               hellblau = einzelne Jahre
               pink = Normalwert 

Schaut man sich die Legende an, so sehen wir die deutliche Tendenz der Milderung mit bis zu 4 K bis 2040. Wie üblich bei sollchen Ensemble sind auch einzelne Ausreißer. Dennoch zeigen die meissten Lösungsvorschläge einen deutlichen Milderungswert. Das bedeutet, das es auch weiterhin sehr warme bis heisse Sommer und milde Winter geben kann zum Nachteil der Landwirtschaft und Forstwirtschaft. Allerdings bleibt es abzuwarten, wie sich die einzelnen Jahre nun wirklich entwickeln. Jedoch zeigen die vergangenen beiden Jahre wo der Weg hinführen könnte. 

Ein weitere Problematik ist der Niederschlag denn wie wir der Grafik entnehmen können, war der Januar in einigen Gebieten wieder zu trocken. Dieses mal sticht der Bereich südlich von Altenburg, Teile von Gera bis Greiz hervor mit einem Defizit von unter -50 %. Jedoch auch sonst war es mit einem Defizit von -10 bis -30 % zu trocken. Nur wenige Flecken waren fast im monatlichen Soll aber auch nur fast denn selbst in den weißen gebieten wurden nur 72 % des monatlichen Niederschlagswertes erreicht. Nur ganz im Norden, westlich von Nordhausen gibt es einen Flecken wo der Monatssoll fast erreicht wurde. 

Auch hier zeigt sich eine mögliche klimatische Veränderung in der Prognose. Die jährliche Niederschlagsbilanz könnte bis 2040 leicht zunehmen. Ob dieses aber flächendeckend zu erwarten ist, bleibt dahin gestellt. Oftmals fallen flächendeckende Landregenfälle aus und es kommt zu konvektiven Starkregenereignissen ( Schauer / Gewitter ) bei denen erhöhte Regensummen in kurzer Zeit zusammen kommen können. Der Boden ist aber oftmals nicht in der Lage diese Regenmengen aufzunehmen und somit fliessen die Wassermengen über die Oberfläche ab. Vor allem tiefere Bodenschichten bleiben wie auch aktuell zu trocken.

Der Dürremonitor des UFZ ( Helmholtz - Zentrum für Umweltforschung ) zeigt, das verbreitet in der Tief weiterhin eine Dürre herrscht was auch Teile Thüringen aber auch unseren Nachbarn Sachsen Anhalt und Sachsen betrifft. Selbst in der flacheren Tief herrscht teilweise Trockenheit wobei sich hier ein starkes Defizit in Sachsen zeigt wie auch in Bayern. Auch die verfügbare Feuchte für den Pflanzenwuchs zeigt keine 100 % Feuchte in einzelnen Gebieten wie auch im Thüringer Becken.

Wie in einem anderen Blogbeitrag erwähnt, könnte auch der Februar erneut zu mild ausfallen. Wie es sich auf die Niederschlagsbilanz auswirkt bleibt abzuwarten.

Datenquellen :  










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