Dürremonitor zeigt weiterhin viel zu wenig Bodenfeuchte
Wie der deutsche Wetterdienst bekannt gegeben hat ist die Trockenheit, trotz der Regenfälle der vergangenen Tage, noch nicht beendet. Durch die Regenfälle könnte man glatt den Eindruck bekommen, das die Trockenheit gelindert bzw. beendet ist. Dieses ist jedoch bei weitem nicht so.
Anhand der Grafik des Dürremonitors sieht man besonders in den tieferen Bodenschichten bis 1.80 Meter Tiefe vielfach eine große Trockenheit im Bereich einer aussergewöhnlichen Dürre. Das dekt sich auch mit den Agraranalysen des deutschen Wetterdienstes, so der DWD.
So ist teilweise besonders im Osten die Waldbrandgefahr hoch und Landwirte beklagen Ernteausfälle und Futtermittelknappheit. Aus den Städten und Wäldern mehren sich die Berichte von zunehmenden Baumsterben.
Die Wetterstationen haben vor allem im Norden und Osten deutlich zu wenig bis sogar kaum Niederschlag zu verzeichnen. Potsdam hat es bislang auf 0.6 mm seit Monatsbeginn ( Stand 13.08.2019 ) gebracht.
Nimmt man nun die Niederschlagsbilanz seit dem 01.06.2019 ( meteorologischer Sommeranfang ) so sieht es düster aus. In Cottbus sind gerade mal 50.9 l/m2 zusammen gekommen. In Hoyerswerda sind es gerade mal 52.3 Liter und in Artern 61.1 Liter.
In Sachsen und Sachsen-Anhalt wurden noch nicht mal 50 % des sommerlichen Niederschlagssoll erreicht. Auch die derzeit aktuelle Jahresbilanz sieht recht düster aus. Den wenigsten Niederschlag verzeichnet bislang Artern in Thüringen mit 208.4 Liter seit Jahresbeginn. Auch Schleswig, Neu-Ulrichstein, und Wangerooge waren bislang viel zu trocken mit teilweise gerade mal 30 bis 40 %.
Im Vergleich zu 2018 war der Sommermittel zwar etwas nasser aber die Jahresbilanz liegt gerade mal bei 54 % ( 2018 : 74 % ).
Es sei jedoch zu erwähnen das es eine allgemeine Bilanz ist und es aufgrund von Schauern und Gewittern mit Starkregenereignisse noch große Unterschiede gibt. So der deutsche Wetterdienst.
Die Grafik vom deutschen Wetterdienst zeigt nochmals gut die Trockenheit im Vergleich !
Datenquelle : Deutscher Wetterdienst - Thema des Tages 13. August


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