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Schwergewittergefahr im Süden und Südosten steigt an

In der Mitte sehr windig, im Süden und Südosten Schwergewittergefahr mit Unwetterpotential


Heute sind über dem Süden und Südosten von Deutschland schwere Gewitter möglich. Dabei sind heftige Starkregenfälle, Hagel und schwere Sturmböen, teils auch mehr zu erwarten. Über der Mitte liegt ein Starkwindfeld das dort Windböen von 40 bis 60 km/h auslößt. 

Ursache ist ein Tief bei Dänemark, das zum Zirkulationsmuster eines umfangreichen Tiefdrucksystem bei den britischen Inseln gehört. Dabei wird zunächst mit einer südwestlichen Strömung sehr warme Luft in den Süden und Südosten gelenkt während im Norden, Nordwesten und Westen schon kühlere Meeresluft wetterwirksam ist. Im Vorfeld der eingezeichneten Kaltfront über Deutschland können sich im Tagesverlauf Schauer und Gewitter entwickeln die besonders dort wo es heute heiss wird Unwetterpotential entwickeln können. Gefördert wird das ganze noch durch einen Mid Level Jet in 5 bis 6 km Höhe der zum Bodenwind eine deutliche vertikale Windscherung auslößt mit Werten von 20 bis 30 m/s. Hierbei kann bei ausgelösster Feuchtkonvektion kinetische Energie freigesetzt werden die zur möglichen für Gewitter verfügbaren Energie hinzukommt. Dadurch kann es zur organisierter Konvektion kommen, bei denen sich linienhafte Systeme und Superzellen entwickeln können. Dieses zeigen auch die Prognoseparameter : Supercell Composit Parameter, Energy Helicity Index und weitere. Durch mögliche hohe Energiemengen und Labilität können sich kräftige Aufwinde entwickeln die dementsprechend stärker sein können als die Scherung und somit nicht zerissen werden. Vor allem im Bereich der Kaltfront sinkt das LCL von 2500 Meter auf teilweise unter 1000 Meter ab. Das bedeutet, das der Basisbereich eines Schauers oder Gewitters in die bodennahe Scherung geraten könnte. Hierbei ist dann mit lokaler Rotation zu rechnen und der signifikant Tornado Parameter zeigt sich punktuell leicht erhöht.


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