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Der Blick auf die Wetterlage und mögliche Entwicklung

Ex-Dorian und Ex-Gabrielle in der europäischen Wetterzirkulation 

Der ehemalige Hurrikan Dorian und der ehemalige tropische Sturm Gabrielle befinden sich nun mittlerweile in der Zirkulation über dem Ostatlantik, Westeuropa und Island. 

Heute befindet sich der ehemalige Hurrikan Dorian als aussertropisches Sturmtief über der norwegischen See. Sein Frontensystem verläuft entlang der norwegischen Küste bis nach Westeuropa und geht dort in das Frontensystem von dem ehemaligen tropischen Sturm Gabrielle über. Bei Tiefdruckgebiete sorgen vor allem über den britischen Inseln und der Nordsee für einen ausgeprägten horizontalen Druckunterschied was sich beim Wind bemerkbar macht. Vor allem über dem Ostatlantik, der Nordsee bis zur deutschen Bucht und Teile der Ostsee muss man sich auf Sturmböen, teils auch schwere Sturmböen einstellen was vor allem die offenen Seegebiete und die Highlands von Schottland betrifft aber auch so sind Böen der Stärken 6 bis 8 möglich. Nach Süden hin verläuft eine Hochdruckbrücke, ausgehend von Hoch Friederike, über Mitteleuropa bis nach Osteuropa. Auf der Südflanke der Hochdruckbrücke wird Warmluft westwärts transportiert und gelangt über die Westflanke in den Warmsektor von Dorian und Gabrielle. Auf der Südflanke des Tiefs Dorian wird Kaltluft zu den britischen Inseln transportiert. Unser ehemaliges Regentief Hans befindet sich mittlerweile im Bereich Finnland und besitzt keine Fronten mehr. Dieses Tief wird in das Zirkulationsmuster von Dorian aufgenommen. 

Am morgigen Donnerstag hat sich Ex- Gabrielle nach Schottland verlagert während Dorian nordostwärts den europäischen Zirkulationsbereich verlässt. Tief Hans ist mittlerweile in das Zirkulationsmuster von Dorian eingegliedert und befindet sich im Bereich der Mischfront. Hoch Friederike bleibt standhaft und auch die Hochdruckbrücke bleibt wetterbestimmend über Mitteleuropa bis nach Osteuropa. Das zeigt auch bei uns mit einer zunehmenden hohen Druckverteilung vor allem über der Südhälfte Deutschlands. Weiterhin sorgt die Hochdruckbrücke für einen Warmlufttransport über die Südflanke in Richtung Atlantik während Gabrielle für die Zufuhr von frischer Meeresluft nach Irland sorgt. 

Trend 

Auch in den kommenden Tagen verbleibt Mitteleuropa überwiegend unter Hochdruckeinfluss, während sich an den Randzonen des Hochs Starkwindfelder entwickeln können. Dieses zeigt sich am Donnerstag z.B. über der Ostsee. Dabei ist die Lage des Hochs entscheident denn es kann sich wieder deutlich kühlere Luft auf dem Weg machen.


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