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Rückblick ! Februar 2020 in Thüringen zu warm aber auch sehr nass

Der Klimaatlas zeigt den Februar als zu warm und teils zu nass

Der klimatische Rückblick auf den Februar in Thüringen ist da. Dabei zeichnet sich ein klares Bild aber auch eine Fortsetzung eines bestimmten Trends.


Wir sehen die Karte von Thüringen in einem satten ROT. Das bedeutet, das der Februar in Thüringen deutlich zu warm war. Teilweise geht es an die 6 Grad die der Monat zu warm war. Somit gilt der Winter 2019 / 2020 deutschlandweit als der zweitwärmste Winter seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahre 1881. Auch global wird mit einem der wärmsten Winter gerechnet. Eventuell kann es sogar der wärmste Winter seit Aufzeichungsbeginn werden aber die Ergebnisse stehen noch aus. Meteorologisch sind die Monate Dezember, Januar und Februar die statistischen Wintermonate.


Ein weiteres ist die Niederschlagsbilanz und da zeigt sich, das quasi alles westlich der Saale deutlich zu nass wurde. Einen Peak dabei zeigt sich westlich von Nordhausen. Hier gab es am Harz immer wieder Stauniederschläge aufgrund der stetigen West,- bis Südwestströmung. Zu nass waren auch die Gebiete Rhön und Teile des Schiefergebirges. Schaut man allerdings Richtung Gera und Altenburg so sehen wir, das es hier zu trocken war. Hier kam weniger Niederschlag an. Dieses kommt durch den Schatten des Thüringer Waldes, dem Thüringer Schiefergebirge sowie dem Erzgebirge denn die Strömungen waren für dieses Gebiet eher ungünstig und so kam es hier , das die Niederschläge aufgehalten wurden. Davon betroffen ist auch ein Teil des Einzugsbereich der Saale. Im Einzugsbereich der Werra dagegen gab es ausreichend Nass von oben. 

Die Prognosen für die Niederschläge im März sind noch nicht abzusehen. Der mögliche Trend zeigt erneut einen deutlich zu warmen März.

Die Grafik zeigt die mögliche Temperaturabweichung für den Monat März. Dabei zeigt sich wie schon beim Februar einen deutlich zu warmen Osten. Dieses setzt sich auch über Skandinavien und Mitteleuropa fort und selbst Deutschland liegt im zu warmen Bereich, vor allem die Osthälfte. Diese Langfristprognose stammt von den Amerikanern die aber die Anomalien für den Februar recht gut erfasst haben. Zu kalt würden nach dem Modell Island und das östliche Grönland ausfallen. 

Somit wäre die Situation für einen durchgreifenden Wintereinbruch bei uns mehr als ungünstig. Denn dort wo der Winter herkommen könnte wird weiterhin ein viel zu warmes Klima gerechnet. Es sieht sogar danach aus, als würde sich die Westwetterlage regelrecht festfressen wollen. 

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