Hochdruckgebiet lenkt kalte Luft nach Thüringen
Mittelfrost zeigt deutliche Milderung im April
Heute hat es ja eine weiße Überraschung für einige gegeben. Warum und wieso dieses im März und April immer vorkommt am Schluss des Beitrages.
Heute überwiegt zunächst freundliches Wetter. Am nachmittag ziehen aber immer mehr Wolken auf und das Niederschlagsrisiko steigt von Norden her deutlich an. Vor allem nördlich der Linie Apolda / Eisenach kann es ab den späten Nachmittagstunden Schauer geben die überwiegend als Regen oder Schneeregen fallen können. Die Temperaturen erreichen Werte von 3 bis 6 Grad, in den Hochlagen des Thüringer Waldes 0 bis +2 Grad. Der Wind weht zunächst aus nördlichen Richtungen und dreht später auf Nordwest bis West.
Die kommenden Tage verlaufen wieder freundlicher wobei am Dienstag noch einzelne Schnee, Schneeregen, oder Graupelschauer möglich sind. Am Mittwoch wird es überwiegend sonnig und am Donnerstag ist es zunächst wolkig aber später wieder freundlicher. Die Temperaturen steigen dabei aber von Tag zu Tag etwas an und auch die Nachfröste schwächen sich allmählich ab. Das gleiche gilt auch für die Hochlagen, hier am Beispiel Oberhof. Bis auf den Mittwoch bleibt der Wind vor allem in den höheren Lagen ein spürbarer Geselle. Selbst in der Mittelfrist, ab dem 5. April steigt die Temperatur auf frühlingshafte Werte wobei es aber da noch Unsicherheiten gibt.
Es gibt ja zwei verschieden temperierte Zonen die Europa beeinflussen. Zum einen die kalte Polarzone und die deutlich mildere Atlantik- und Mittelmeerzone. Nun entscheiden die Lage der Druckgebiete welche Luftmasse angezapft wird.
In einem Hochdruckgebiet strömt die Luft mit dem Uhrzeigersinn um den Kern herum und beim Tief gegen den Uhrzeigersinn.
Aktuell liegt ein kräftiges Hoch westlich von uns und somit kommt die Luft von Norden her, wo die Kaltluft liegt. Das sorgt dann bei uns für kaltes Wetter und einer deutlich niedrigen Schneefallgrenze. Wir nennen das Nordlage.
liegt im Westen ein Tief so kommt die Luft aus dem Süden oder Südwesten, wo die deutlich mildere Luft liegt. Das bedeutet bei uns oftmals frühlingshaftes Wetter allerdings mit einem erhöhten Regenrisiko.
Fazit : Für eine frühlingshafte Witterung mit anhaltend milden Temperaturen müsste westlich ein Tief liegen. Die Druckgebilde müssen quasi immer so liegen, das irgendwo Warmluft asngezapft werden kann.




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