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Westwetterlage bleibt bestehen ! Weiterhin Sturmgefahr ! Mildwinter wahrscheinlich !

Nach aktuellem Stand der Wettermodelle und der Berechnung in der Mittelfrist bleibt auch der Februar zu mild. Damit wären dann die meteorologischen Wintermonate Dezember, Januar und Februar zu warm ausgefallen und somit hätte wir einen Mildwinter gehabt. Ursache war die typische Westwetterlage.

Was ist die Westwetterlage 

Bei einer Westwetterlage befinden sich im Süden ( von den Azoren bis zur Mittelmeerregion und Südeuropa ) Hochdruckgebiete und können dabei auch richtige Hochdruckbrücken ausbilden. Im Norden ( Neufundland , Island, Skandinavien ) befinden sich kräftige Tiefdruckgebiete. Nun die Luft bewegt sich im Hochdruckgebiet, auf der Nordhalbkugel, im Uhrzeigersinn und fliesst zum Tiefdruckgebiet wo sich die Luft gegen den Uhrzeigersinn bewegt. Dabei steigt die Luftmasse im Tief auf und fehlt am Boden. Dieses ist Warmluft, die leichter ist, als Kaltluft. Nun durch die fehlende Luft sinkt der Luftdruck am Boden ab. Durch den Ausgleichdrang der Natur fliesst nun vom Hochdruckgebiet Luft zum Tief hin. Das spüren wir als Wind. Je mehr Luft aufsteigt desto mehr muss Luft nachströmen. Der Druck sinkt schneller und die Luft beschleunigt sich. Der Wind wird stärker. 

Tiefdruckgebiete haben oftmals Fronten. Dabei unterschieden wir Warmfronten, Kaltfronten und Mischfronten. Die Warmfront kommt als erstes. Hier strömt warme Luft zum Tiefdruckgebiet hin. Dann folgt der Warmsektor. Hier ist die Luftmasse stabil geschichtet. Das ist der Bereich, wo Schichtbewölkung ( Stratus, Altostratus, Nimbostratus ) entsteht und oftmals den derzeit ersehnten Landregen bringt.

Dann folgt die Kaltfront. Hier fliesst die Kaltluft zum Hochdruckgebiet hin. Die Kaltfront ist schneller als die Warmfront und holt diese ein. Dadurch bildet sich die Mischfront, die auch Okklusion genannt wird.

Nun da die Luft zum Tief fliesst und beim Tief gegen den Uhrzeigersinn dreht und im Hoch mit dem Uhrzeiger sinn passiert das gleiche wie bei Zahnrädern. Die Luft fliesst somit zwischen den Druckgebieten in die gleiche Richtung. 

Bei uns wäre käme somit die Luft aus Westen, also vom Atlantik her. Der Atlantik sorgt für milde aber auch feuchte Luft und abwechselnd auch wieder für kalte feuchte Meeresluft. So setzt das wechselhafte Wetter ein zischen Regenfällen und dann dem Aprilwetter. 

Nun passiert häufig, das sich die Konstellation auch in der Höhe fortsetzt was sich beim Jetstream zeigt. Der Jetstream ist ein Starkwindband ( Strahlstrom ) in ca. 10 km Höhe. In den unteren Schichten findet sich oftmals eine Frontalzone wo Kaltluft nach Süden und Warmluft nach Norden drängt. Es kann dabei eine Tiefdruckentwicklung ausgelösst werden. So können sich dann Randtiefs entwickeln die unter Umständen als Schnellläufer zu uns ziehen. 

Je stärker verschiedene Unterschieden bei den meteorologischen Elementen wie Temperatur und Druck entstehen desto stärker sorgt der Ausgleichdrang für starke Winde. Dieses sorgt dann für ein steigendes Risiko für mögliche Sturmtiefs. Dabei finden die größten wetterbedingten signifikanten Erscheinungen im Bereich der Kaltfront statt. Je deutlicher im Vorfeld die Warmluftadvektion desto höher der Ausgleichdrang an der Kaltfront. Diese sorgt für eine hohe Wetterwirksamkeit der Kaltfront wodurch die Luft schneller gehoben wird und auf der Rückseite schneller absinkt. Dabei nimmt der Höhenwind Einfluss und kann zum Boden herabgemischt werden.

Diese Westwetterlage ist die am häufigsten vorkommende Wetterlage, die das Wetter in Deutschland beeinflusst. Dabei ist die Intensität unterschiedlich aber normal. In den letzten Jahren hat sich diese Wetterlage rar gemacht und somit kommt es einen so vor, das die Wetterlage unnormal sei, dem aber nicht so ist. Deutschland Wetter wird durch den Atlantik beeinflusst. Im osten mischt sich oftmals auch kontinentales Klima ein.

Diese Wetterlage hat sich derzeit festgefahren und wird uns auch in den kommenden Tagen begleiten. Ein Kaltluft,- oder Wintereinbruch ist weiterhin nicht in Sicht.

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