Kleines Tief bringt Sturm und kräftige Schauer
Deutschland befindet sich am Dienstag unter dem Einfluss eines
Tiefdrucksystems bei Island. Dabei überqueren uns die Fronten eines
kleinen Randtiefs, das mit seinem Kern über die Nordsee ostwärts zieht.
Dahinter wird vor allem in der Höhe Kaltluft zugeführt, was eine
Höhenkaltluft von -33 bis -37 Grad bringen könnte. In 850 hP ( Lage der
planetarischen Grenzschicht ) herrschen voraussichtlich Werte von -3 bis
-6 Grad. Dadurch entsteht ein vertikaler Temperaturunterschied von ca.
-30 Grad was eine deutliche Labialisierung zur Folge hat. Dadurch können
sich starke Quellwolken entwickeln bis hin zu möglichen Wintergewittern
mit Graupel oder auch Schnee bis ganz runter. Durch einen vertikalen
Impulstransport können Höhenwinde herabgemischt werden und
dementsprechend in Schauer,- oder Gewitternähe Sturmböen oder auch
schwere Sturmböen auslösen. Durch einen horizontalen Druckunterschied
sind aber auch außerhalb der Schauer und Gewitter Sturmböen möglich.
Es zeigt sich zwar vor allem über der Südhälfte Deutschlands eine deutliche vertikale hochreichende Scherung von 20 bis 30 m/s aber durch niedrige Werte des Energiegehaltes Cape, könnte sich die vertikale Windscherung als zu stark erweisen und dementsprechend Aufwinde zerreißen was eine kräftige Gewitterentwicklung unterdrückt. Vor allem zeigt sich die Scherung auch in der 0 – 3 km Helizity von NRW bis Baden Württemberg mit Werten von 200 bis sogar 400 m2/s2. Der Superzellenparameter allerdings schlägt nur im Bereich des Schwarzwaldes an was jedoch fraglich sein sollte. Auch das Tornadorisiko ist leicht erhöht, dieses ebenfalls im Südwesten. Wie schon erwähnt, kann jedoch die stark ausgeprägte vertikale Windscherung zu stark für kräftige konvektive Entwicklungen erweisen. Allerdings kann es reichen , den Mittelwind in 850 hPa von 80 bis 100 km/h herunter zu mischen, wodurch es dann in Schauer- und Gewitternähe ungemütlich werden kann.
Am Dienstag drohen auch in Thüringen steife bis stürmische Böen, lokal kann es auch zu Sturmböen kommen. In den Hochlagen des Thüringer Waldes sind Sturmböen bis 80 km/h wahrscheinlich und in den Kammlagen auch 90 bis 100 km/h. Dazu kann es zu kräftigen Schauern kommen die in den höheren lagen in Schnee übergehen können. Auch Graupelschauer mit Blitz und Donner sind möglich. In deren Nähe kann es auch in den Niederungen Sturmböen oder auch schwere Sturmböen geben.
Es zeigt sich zwar vor allem über der Südhälfte Deutschlands eine deutliche vertikale hochreichende Scherung von 20 bis 30 m/s aber durch niedrige Werte des Energiegehaltes Cape, könnte sich die vertikale Windscherung als zu stark erweisen und dementsprechend Aufwinde zerreißen was eine kräftige Gewitterentwicklung unterdrückt. Vor allem zeigt sich die Scherung auch in der 0 – 3 km Helizity von NRW bis Baden Württemberg mit Werten von 200 bis sogar 400 m2/s2. Der Superzellenparameter allerdings schlägt nur im Bereich des Schwarzwaldes an was jedoch fraglich sein sollte. Auch das Tornadorisiko ist leicht erhöht, dieses ebenfalls im Südwesten. Wie schon erwähnt, kann jedoch die stark ausgeprägte vertikale Windscherung zu stark für kräftige konvektive Entwicklungen erweisen. Allerdings kann es reichen , den Mittelwind in 850 hPa von 80 bis 100 km/h herunter zu mischen, wodurch es dann in Schauer- und Gewitternähe ungemütlich werden kann.
Am Dienstag drohen auch in Thüringen steife bis stürmische Böen, lokal kann es auch zu Sturmböen kommen. In den Hochlagen des Thüringer Waldes sind Sturmböen bis 80 km/h wahrscheinlich und in den Kammlagen auch 90 bis 100 km/h. Dazu kann es zu kräftigen Schauern kommen die in den höheren lagen in Schnee übergehen können. Auch Graupelschauer mit Blitz und Donner sind möglich. In deren Nähe kann es auch in den Niederungen Sturmböen oder auch schwere Sturmböen geben.


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