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Tief Hans sorgte für einiges an Regen in Thüringen und Umgebung ! Rückblick

Teilweise gab es sogar amtliche Unwetterwarnungen


Von Sonntagabend bis in der Nacht zum heutigen Dienstag lag Thüringen, Sachsen, Tschechien, Bayern aber auch Teile von Sachsen-Anhalt im Einflussbereich des Tiefs Hans. Dieses Tief kam vom Mittelmeerraum und hatte reichlich Feuchtigkeit im Gepäck was bei uns dann als Regen abgeladen wurde. Teilweise kam es zu wechselnden Intensitäten durch eingelagerten Schauern aber auch durch den Stau an einzelnen Hochlagen wie dem Erzgebirge.

Das zeigte sich dementsprechend auf der aktuellen kalibrierten Niederschlagsmenge der letzten 24 Stunden ( Zeitpunkt auf der Karte ) Wir sehen vielfach ornage bis rote aber auch teilweise hellviolette Flecken die Regenmengen von 50 mm und megr zeigen. Deutlich sieht man die Staunässe auf der tschechischen Seite des Erzgebirges wie z.B. in Cheb. Betroffen in Thüringen war besonders der Saale-Orla-Kreis, Saale-Holzland-Kreis sowie das Grenzgebiet zu Sachsen und Sachsen Anhalt. Es kam zum Anstieg einiger Flusspegel die jedoch nicht im signifikanten Bereich ab Meldestufe 1 gelangt sind. Die Grenze zwischen dem starken Dauerregen und dem weniger starken Regen verlief genau über dem Saale-Orla-Kreis und Jena. Im Grunde hat man ein wenig den Eindruck das die Hauptregenfelder der Autobahn A9 gefolgt sind. Das Tief brachte alleine an meiner privaten Wetterstation in Rockendorf knapp 40 mm Regen seit Sonntagabend. Das passt auch gut zum amtlichen Wert der Station des deutschen Wetterdienstes in Krölpa-Rockendorf. 46 Liter gab es zum Beispiel in Schleiz. Im Vogtland war es deutlich mehr denn südlich von Plauen gab es teils mehr als 60 Liter Regen.

Aufgrund der gerechneten Regenmengen gab ich bereits am Sonntagabend eine Wetterwarnung heraus die mit der farbigen Makierung recht gut gepasst hat.

Aufgrund der beobachteten Regenmengen am Montag erhöhte der deutsche Wetterdienst seiner Warnungen auf die Unwetterstufe " ROT " Hier sieht man auch wieder das es vor allem die Gebiete um die östlichen Mittelgebirge betraf.


Wie siehts aktuell aus ?

Tief Hans hat sich mittlerweile zu Danziger Bucht verlagert und wird heute besonders die Ostseeküste und Mecklenburg beeinflussen aber es wird nicht mehr die ganz hohen Regensummen geben. Im Rest des Landes hat sich Hochdruckeinfluss eingestellt.

Schaut man sich den Trend für Krölpa an so geht es trocken und mild weiter mit der Option für einen möglichen Altweibersommer. 




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