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Verifizierung Prognose Gewitterlage Sonntag 18.08.2019

Wie wichtig es ist auf Warnungen zu achten zeigte sich auch gestern wieder !


Bereits am Samstagabend gab ich zum einen hier im Blog aber auch auf der Seite von Unwetteralarm die ersten Warninformationen zur möglichen Unwettersituation am Sonntag heraus. Bereits da habe ich auf das Risiko für Superzellen oder auch Bowechos ( Bogenechos ) hingewiesen. Denn das berechnete Setup zeigte recht deutlich was möglich sein kann. Vor allem habe ich auch auf die Gefahr der sogenannten Downbursts hingewiesen.

Hie sehen wir meine erste Einschätzungsgrafik die ich am Samstag ausgegeben hatte.

Und hier sehen wir, die von mir erstellte Warnkarte für Unwetteralarm.


Hier noch das Zitat aus der Vorwarnung bei Unwetteralarm.

Vorwarnung Starkregenschauer / Gewitter Stufe “ ROT “ : Es können schwere Gewitter mit Unwetterpotential durch heftigen Starkregen, Hagel mit Korngrößen von 2 bis 3 cm sowie schweren Sturmböen um 100 km/h auftreten ! Lokal ist das Tornadorisiko leicht erhöht und auch die Gefahr eines Downbursts ist gegeben.

Alleine daran lässt sich erkennen, wie wichtig es ist, Vorwarnungen und Warnungen zu beachten.

Gerade die genaue Prognose von Gewittern oder Unwettern ist nicht so einfach weil da viele Faktoren eine Rolle spielen. Daher ist im Vorfeld eigentlich nur die Prognose des Potentials möglich. Wo genau was passiert, kann man erst erkennen, wenn es auf dem Radar ist.

Hier sehen wir das sogenannte Stormtracking von Kachelmannwetter

Wir sehen, das die vorgewarnten Gebiete nur wenig vom tatsächlichen Ereigniss abweichten. Auch die in den Texten erwähnten möglichen Rotationen waren vorhanden.

Hier sehen wir das Radar ohne dem Stormtracking. Auch dieses finden Sie auf Kachelmannwetter
Deutlich sind die kräftigen Schauer und Gewitter im Bereich der roten Signale zu sehen.




Hier sehen wir ein Bowecho. Dieses bogenförmige Echo brachte extreme Orkanböen in und um Kümmersbruck mit 130 bis 152 km/h. Eine Superzelle ist nachweislich über das Rhein-Main-Gebiet gezogen. Hier gab es massive Schäden durch einen sogenannten Downburst. Auch das Starkwindereigniss Kümmersbruck ging auf einen Downburst zurück. Ein Tornado ist bislang nirgend bestätigt wobei es aber Verdachtsfälle gibt, die untersucht werden müssen aber in den meissten Fällen ist von einem Downburst auszugehen.

Ich nehme die Modelle von GFS, WRF, ICON , COSMO, Super HD vom Kachelmannwetter,
sowie Satellitenbild und Radiosondenaufstiege um die Lage einzuschätzen.

Gerade die bereitgestellten Daten durch die Website von Kachelmannwetter sind recht genau, da viele eine sehr hohe Auflösung haben. Zum Vergleich :

GFS = 24x24 km , Icon = 7x7 km und Super HD 1x1 km. Je feiner die Auflösung desto besser spiegelt sich die allgemeine Topografie wie Gebirge in den Karten wieder. Auch das bereitgestellte HD-Radar hat eine sehr hohe Auflösung von 250m x 250m.

Fazit : Die Prognosen haben für den gestrigen Sonntag gut gepasst wobei viele unwetterartige Entwicklungen sogar noch etwas weiter nördlicher auftraten als angenommen.


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