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Regenwälder in Südamerika brennen

Viele Brandherde in den Regenwäldern Südamerikas

In Südamerika brennen die Regenwälder. Auf vielen Flächen sind große Feuer ausgebrochen. In vielen Ländern bzw. Bundesstaaten Brasiliens wurde der Notstand ausgerufen. Seit Jahresbeginn wurden im Amazonasgebiet fast 74000 Brände gezählt und aktuell brennen viele weitere Gebiete. Wir sehen hier auf dem Satellitenbild die großen Feuer in der Nähe von Paraguay. Der Rauch hängt schmutzig und schwer in der Luft und zieht auch durch viele Ortschaften. Laut der staatlichen Raumforschungsanstalt wurde ein neuer Negativrekord aufgestellt mir 83 % mehr Feuer als noch 2018. Einige Brände wurden durch Rodung ausgelösst um mehr Weideflächen für Nutzvieh zuschaffen aber auch die derzeitige Trockenheit macht den Waldgebieten zu schaffen. 

So viele Brände wie in Brasilien gab es nirgens. In Venezuela waren es 26000 und in Bolivien 16000 in der Amazonasregion. Viele teils illegale Rodungen fördern die Entstehung großer Waldbrände. Alleine in Brasilien wurden im Juli 4 mal mehr Holz geschlagen als im Juli 2018.

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